Rate mal, was im Garten flattert

Juli 2021

Die Ergebnisse der Kampagne

Ergebnisse der Aktion 2021 (27. Juli, 17 Uhr)

Teilnehmer

11590

Teilnehmer

Erfasste Gärten

2722

Erfasste Gärten

Beobachtete Schmetterlinge

55631

Beobachtete Schmetterlinge

Durchschnittliche Beobachtungen pro Garten

20,1

Durchschnittliche Beobachtungen pro Garten

Die 10 am häufigsten beobachteten Arten

Weißlinge

Weißlinge

Häufigkeit der Beobachtung : 78,1 %
Gesamtzahl : 17052
Admiral

Admiral

Häufigkeit der Beobachtung : 63,7 %
Gesamtzahl : 9854
Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

Häufigkeit der Beobachtung : 58,6 %
Gesamtzahl : 8679
Großes Ochsenauge

Großes Ochsenauge

Häufigkeit der Beobachtung : 31,5 %
Gesamtzahl : 4095
C-Falter

C-Falter

Häufigkeit der Beobachtung : 28,4 %
Gesamtzahl : 1757
Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs

Häufigkeit der Beobachtung : 25,9 %
Gesamtzahl : 2117
Zitronenfalter

Zitronenfalter

Häufigkeit der Beobachtung : 26,8 %
Gesamtzahl : 1552
Rotbraunes Ochsenauge

Rotbraunes Ochsenauge

Häufigkeit der Beobachtung : 15,2 %
Gesamtzahl : 2005
Distelfalter

Distelfalter

Häufigkeit der Beobachtung : 16,4 %
Gesamtzahl : 1056
Brauner Waldvogel

Brauner Waldvogel

Häufigkeit der Beobachtung : 12,8 %
Gesamtzahl : 1222

Ergebnisse der Aktion 2020

Anzahl erfasster Gärten : 3344
Anzahl beobachteter Schmetterlinge : 74367
Durchschnittliche Anzahl Falter pro Garten : 22,2
  • Ein Teilnehmerrekord: Im Juli haben insgesamt 8984 Personen teilgenommen und ihre Beobachtungen in mehr als 3.300 Gärten in Wallonien (einschließlich Ostbelgien und Brüssel) gezählt und eingegeben. Durchschnittlich konnte jeder Beobachter etwa 20 Schmetterlinge beobachten.
  • Die Weißlinge lagen weiterhin auf Platz 1.
  • Dank der günstigen Witterung (Wechsel zwischen Sonne und Regen), von den Dürren der beiden letzen Jahre weit entfernt, liegen Admiral und Tagpfauenauge weit über ihrem Durchschnittsvorkommen für diese Periode. Diese Beobachtung zeigt, wie wichtig es ist, für diese Arten ein Qualitativ wertvolles Habitat zu erhalten, damit sie sich nach einem Engpass wieder erholen können.
  • Der Faulbaum-Bläuling  und der Hauhechelbläuling, schöne kleine Schmetterlinge mit Blautönen, wurden durchschnittlich in 21 bzw. 25% der Gärten beobachtet (gegenüber 18% in den Vorjahren).
  • Das Taubenschwänzchen, ein Kolibri-artiger Zugschmetterling, ist dieses Mal auch gut vertreten. Jahr für Jahr erweitert er sein Verbreitungsgebiet nordwärts und überrascht immer wieder durch seine kleine Gestalt und seinen typischen Rüttelflug.
  • Andere normalerweise verbreitete Arten, die an die Brennnessel als Wirtspflanze gebunden sind, setzten ihren Rückgang fort und bestätigen damit die Beobachtungen der Vorjahre. Betroffen sind der Kleine Fuchs, der Distelfalter und das Landkärtchen.
  • In unseren stark besiedelten Gegenden sind die Gärten großartige Rückzugsgebiete, wenn man Raum für Biodiversität lässt. Für viele Teilnehmer ist das eine Selbstverständlichkeit. Zwei Drittel unter ihnen unterhalten übrigens Refugien wie Efeu, Totholz, altes Gemäuer, Blätter-und Reisighaufen oder einheimische Blütenpflanzen. Mehr als die Hälfte unter ihnen besitzt einen Komposthaufen oder eine Brachfläche, Obstbäume oder ein Gemüsebeet Womöglich überzeugen ihre schönen Beobachtungen in diesen Rückzugsgebieten auch noch andere davon, der Wildnis im Garten einen gebührenden Platz einzuräumen.