Rate mal, was im Garten flattert

Juli 2019

Die Ergebnisse der Kampagne

Ergebnisse der Aktion 2018

Teilnehmer

2995

Teilnehmer

Erfasste Gärten

1670

Erfasste Gärten

Beobachtete Schmetterlinge

23252

Beobachtete Schmetterlinge

Durchschnittliche Beobachtungen pro Garten

13,9

Durchschnittliche Beobachtungen pro Garten

Die 10 am häufigsten beobachteten Arten

Weißlinge

Weißlinge

Fréquence d'observation : 33,8 %
Nombre total : 1292
Admiral

Admiral

Fréquence d'observation : 38,8 %
Nombre total : 1233
Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

Fréquence d'observation : 33,8 %
Nombre total : 1292
Hauhechel-Bläuling

Hauhechel-Bläuling

Fréquence d'observation : 27,9 %
Nombre total : 1315
Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs

Fréquence d'observation : 27,9 %
Nombre total : 1315
Zitronenfalter

Zitronenfalter

Fréquence d'observation : 25,9 %
Nombre total : 1056
Großes Ochsenauge

Großes Ochsenauge

Fréquence d'observation : 24,1 %
Nombre total : 880
C-Falter

C-Falter

Fréquence d'observation : 21,9 %
Nombre total : 564
Faulbaum-Bläuling

Faulbaum-Bläuling

Fréquence d'observation : 21 %
Nombre total : 670
Machaon

Schwalbenschwanz

Fréquence d'observation : 18,9 %
Nombre total : 414

Kurz zusammengefasst

  • Kurz zusammengefasst Die Beteiligung bei der 12. Auflage des Zählungswochenendes war gut, doch es gab nur wenige Schmetterlinge. Durchschnittlich wurden 12 Tagfalter pro Garten beobachtet, also viel weniger als in den anderen Jahren.
  • Die an dem Wochenende erfasste Artenvielfalt lag knapp unter dem Mittelwert von 59 verschiedenen Arten, die auf der Website unserer Organisation angegeben wurden, verglichen mit dem Durchschnitt von 62 Arten.
  • Allgemein waren die meist verbreiteten Arten dieses Jahr diskreter. Die weniger verbreiteten Arten hingegen haben alle Rekorde gebrochen. Der Schwalbenschwanz war doppelt so häufig wie im letzten Jahrzehnt. Dem Kaisermantel und dem Hauhechel-Bläuling schienen die hohen Temperaturen zugute zu kommen. Der Russische Bär, ein auch tagsüber aktiver Nachtfalter, wurde in vielen Gärten beobachtet.
  • Das günstige Frühlingswetter hat dazu geführt, dass die Sommerschmetterlinge zwei bis drei Wochen früher als üblich ausflogen. Dies erklärt wohl, warum wenige Falter in den Gärten waren.
  • Wegen der Trockenheit sind die meisgten Blüten bereits verwelkt, und die Brennnesseln, eine Wirtspflanze für viele Schmetterlinge, sind vertrocknet. Die von einem krautigen Lebensraum abhängigen Arten haben unter den Auswirkungen gelitten. Sie zogen sich in den Waldsaum oder gar auf Waldwege zurück, also Biotope, die auf Privatgrundstücken kaum vorkommen.
  • Natagora erinnert daran, dass es wichtig ist, der Natur im Garten Raum zu bieten. Durch eine kleine naturbelassene Fläche auf dem Grundstück können Privatleute in ihrem Einflussbereich zur Stärkung der Biodiversität beitragen. Durch diese bescheidene Maßnahme steigen die Chancen, bei der nächsten Zählung mehr verschiedene Arten beobachten zu können.

Ergebnisse der Aktion 2017

Anzahl erfasster Gärten : 850
Anzahl beobachteter Schmetterlinge : 12600
Durchschnittliche Anzahl Falter pro Garten : 15.2
  • Kurz zusammengefasst  Am 11. Zählungswochenende gab es nur wenige Schmetterlinge.
  • Trotz des günstigen Wetters war die Teilnahme gering.
  • Im Durchschnitt haben die Teilnehmer 15 Schmetterlinge pro Garten erfasst, also weniger als in den anderen Jahren.
  • Die an diesem Wochenende erfasste Artenvielfalt war deutlich geringer als der Durchschnitt: 46 verschiedene Arten wurden auf der Website unserer Organisation angegeben, verglichen mit dem Mittelwert von 62, also fast ein Drittel weniger.
  • Die schönsten und größten unserer Tagfalter sind an die Brennnessel gebunden; diese sollte man also im Garten fördern. Mehrere Artren waren dieses Jahr weniger häufig, insbesondere das Landkärtchen und der Distelfalter.
  • Die meist verbreiteten Bläulingsarten hingegen - der Faulbaum-Bläuling und der Hauhechel-Bläuling - wurden deutlich öfter beobachtet als in den Vorjahren, ebenso wie der Zitronenfalter.
  • Die Vielfalt war deutlich geringer, wahrscheinlich wegen des Wetters im vergangenen Jahr. Der äußerst regenreiche Sommer 2016 hat sich negativ auf die meisten Arten ausgewirkt, die sich nicht fortpflanzen konnten. Trotz des schönen Frühjahrs waren die Sommerarten also nicht zu sehen, obwohl einige von ihnen dennoch zurecht gekommen sind.

Ergebnisse der Aktion 2016

Anzahl erfasster Gärten : 1140
Anzahl beobachteter Schmetterlinge : 19602
Durchschnittliche Anzahl Falter pro Garten : 17.2
  • Kurz zusammengefasst    Die 10. Ausgabe der Aktion "Rate mal, was im Garten flattert" fand unter strahlendem Sonnenschein statt.  Es war wieder ein gutes Jahr mit durchschnittlich 17 Faltern pro Garten.
  • Das Wetter war günstig für das Ausfliegen der Schmetterlinge (sonniger Juli ohne schwere aufeinander folgende Gewitter), ganz im Gegensatz zum regenreichen Frühjahr.
  • Die Arten, deren adulter Zyklus sich vom Frühling bis zum Herbst erstreckt, wie die Weißlinge, konnten im Juli dank einer Dynamik der schnellen Wiederherstellung der Populationen endlich ihre Verluste des Frühjahrs wieder ausgleichen; sie waren also gut vertreten.
  • Die Sommerarten (Brauner Waldvogel, Großes Ochsenauge, Rotbraunes Ochsenauge) kamen sehr reichlich vor.
  • Der im Juni beobachtete Zustrom von Wanderarten, darunter insbesondere der Distelfalter und der Admiral, hat sich auf die Ergebnisse der Zählung ausgewirkt. Der Admiral hat alle Rekorde seit dem Beginn der Zählungen gebrochen, denn er wurde in fast 70% der Gärten beobachtet.
  • Die an die Brennnessel gebundenen Arten kamen weiterhin häufig vor. Neben dem Admiral und dem Distelfalter  gehörten Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und C-Falter zu den Top 10 der am häufigsten erfassten Arten. Es ist äußerst wichtig, eine kleine Ecke des Gartens naturnah zu belassen!

Ergebnisse der Aktion 2015

Anzahl erfasster Gärten : 1807
Anzahl beobachteter Schmetterlinge : 39356
Durchschnittliche Anzahl Falter pro Garten : 18,4
  • Kurz zusammengefasst  Die mittlere Anzahl Schmetterlinge pro Garten war eher hoch.

  • Mit durchschnittlich mehr als 18 Einzelexemplaren war es ein gutes Jahr. Der Admiral, der Zitronenfalter, der C-Falter, das Taubenschwänzchen, der Hauhechel-Bläuling und der Kleine Sonnenröschen-Bläuling haben den Häufigkeitsrekord seit dem Beginn der Zählungen 2007 gebrochen.

  • Die Wanderarten waren stark vertreten. Admiral, Distelfalter und Taubenschwänzchen sind drei Arten, die nicht das gesamte Jahr bei uns verbringen, sondern jedes Jahr in unterschiedlicher Zahl aus dem Süden zu uns kommen. Der Postillon und die Gammaeule, die ebenfalls aus dem Süden kommen, waren hingegen kaum vertreten.

  • Einen Rückgang erfuhr auch der Schwalbenschwanz, der nur noch in 6 % der Gärten vorkam und sich weiter im Niedergang befand. 2010 Fand man ihn in 18 % der Gärten! Der Russische Bär, ein Nachtfalter, hat seinen Tiefststand seit 2007 erreicht.